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Facebook legt an der Börse schwachen Start hin – Zuckerberg wiegelt ab

Das soziale Netzwerk Facebook hat ein holpriges Börsendebüt hingelegt. Glaubt man den Experten, dann schaffte man nur dank massiver Stützungskäufe durch die beteiligten Banken einen Sturz unter den Ausgabekurs von 38 Dollar. Am Ende schloss die Aktie am Freitag lediglich 23 Cent höher.

Der Handelsauftakt von Facebook belastete auch den ganzen Aktienmarkt. Das Online-Netzwerk LinkedIn büßte 6 Prozent ein, Groupon und der Facebook-Partner und Spieleentwickler Zynga sogar 13 Prozent. Der Handel der Aktie wurde sogar zweimal am Tag gestoppt, weil die Verluste so hoch waren. Die genannten Firmen waren allesamt erst in den vergangenen Monaten an die Börse gegangen. Einzig Yahoo legte um 3 Prozent zu.

In einer ersten Stellungnahme wischte Mark Zuckerberg den müden Börsengang beiseite. „Unsere Mission ist nicht, eine börsennotierte Firma zu sein. Unsere Mission ist, unsere Welt offener zu machen und stärker miteinander zu vernetzen“, zitiert die Tageszeitung „Die Welt“ Zuckerberg. Der Facebook-Gründer lobte zudem seine 3.500 Mitarbeiter. „In den vergangenen acht Jahren habt ihr die größte Community in der Geschichte der Welt aufgebaut. Ihr habt erstaunliche Dinge getan, von denen wir nie geträumt hätten.“

Vor dem Börsengang hatten Analysten davon gesprochen, dass jede Preissteigerung unter 50 Prozent als Enttäuschung zu werten sei. Andere Beobachter waren da anderer Auffassung. Demnach könne der nur geringe Kursanstieg ein Indiz dafür sein, Facebook und die beteiligten Investmentbanken hätten den Preisrahmen für den Börsengang angemessen eingeschätzt.

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