Facebook: Ariane Friedrichs Treffen mit ihrem mutmaßlichen Stalker dementiert
Leichtathletin Ariane Friedrich machte in den vergangenen Tagen mit ihrem Facebook-Account eine Menge Schlagzeilen. Die junge Sportlerin wurde von einem Mann sexuell belästigt, in dem er ihr anrüchige Mails zukommen ließ.
Nun will sie den Mann treffen, der ihr über das soziale Netzwerk Facebook eine Mail mit obszönem Inhalt geschickt haben soll. Gegenüber dem Nachrichtenmagazin „Focus“ soll dies Friedrichs Manager Günter Eisinger gesagt haben. Allerdings machte er zu Zeitpunkt und Ort des Treffens keine Angaben. Aber: Günter Eisinger widersprach am Freitag, in dem er nach Angaben des “Berliner Kurier” sagte, er habe überhaupt nicht mit dem Magazin gesprochen: „Das stimmt definitiv nicht“.
Die Polizei-Komissarin veröffentlichte auf Facebook Namen und Wohnort des Mannes. „NEIN HERR xxxxxx, ich möchte weder Ihr Geschlechtsteil noch die Geschlechtsteile anderer Fans sehen”, schrieb die Sportlerin. „Es war das einzig Richtige, dass Ariane zur Polizei ging. Solchen Typen muss man das Handwerk legen. Ich fürchte nur, dass es Nachahmungstäter geben könnte”, so Eisinger unlängst gegenüber der Tageszeitung „Die Welt“.
„Ich wurde in der Vergangenheit beleidigt, sexuell belästigt, und einen Stalker hatte ich auch schon. Es ist Zeit zu handeln, es ist Zeit, mich zu wehren. Und das tue ich. Nicht mehr und nicht weniger“, fuhr Friedrich fort und löste damit eine große Debatte über die Sicherheit im Internet aus. Eisinger befürchtet nun, dass sich das Ganze störend auf die Olympia-Vorbereitung auswirken könnte. „Ariane hat schon ein paar Tage verloren dadurch”, so Eisinger gegenüber der Zeitung weiter.
Friedrich gehört bei Olympia zu den großen deutschen Hoffnungen auf eine Medaille. Immerhin hält die Hochspringerin den deutschen Rekord über 2,06 m. Ob es sie tatsächlich in ihrer Vorbereitung gestört hat, wird man dann im Sommer in London sehen. Es wäre schade und ärgerlich für die junge Frau.




Naja, und von Seiten ihres Arbeitgebers – der Bereitschaftspolizei – soll sich ja auch noch Ärger wegen der Veröffentlichung des Namens und so weiter angekündigt haben!
Die Olympia-Vorbereitung dürfte damit so gut wie erledigt sein!