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Blogger-ABC: Was ist eigentlich ein RSS-Feed

Heute gibt es den ersten Beitrag im Blogger-ABC, welches euch die Grundbegriffe aus der Welt des Bloggens näher bringen soll.

Schon mal diese oder eine ähnliche Grafik gesehen?

RSS Button

Bestimmt, oder? Denn RSS-Feeds sind von den meisten Webangeboten nicht mehr wegzudenken.

RSS steht für Really Simple Syndication und ist in der Bloggerwelt ein absolutes MustHave. Warum? Seit dem Jahr 2000 werden die RSS-Formate ständig weiterentwickelt und geben uns die Möglichkeit der strukturierten Weitergabe / Veröffentlichungen von Änderungen auf Webseiten im Standardformat XML. Stellt euch den RSS-Feed wie eine Art Nachrichtenticker vor. Einmal abonniert, versorgt er den Abonnenten regelmäßig mit frischen Informationen. Was ihr dazu braucht, ist ein RSS-Client, zum Beispiel den Google Reader. Dieser Client fragt dann regelmäßig den Dienst ab und bringt euch die neuen Informationen direkt auf den Bildschirm. Für beide Seiten entsteht dadurch ein Vorteil. Der Leser bekommt frische Infos direkt auf den Bildschirm, der Schreiber erreicht seine Stammleserschaft automatisch!

Welchen praktischen Nutzen haben Blogger durch die Nutzung von RSS-Feeds?

Ganz einfach: Kunden-/ Leserbindung. In Blogs gehören RSS-Feeds zum Standard dazu. WordPress liefert den Feed, der eure Blogbeiträge beinhaltet, also gleich mit. Kommt ein Leser auf eure Seite, dem der Blog gefällt, abonniert er vielleicht euren RSS-Feed. Andernfalls würde er wieder davon ziehen und den Blog möglicherweise wieder vergessen. Einmal abonniert, wandert aber jede neue Artikel unmittelbar in sein Postfach und er wird wieder an euch erinnert. Im Grunde gibt es zwei Möglichkeiten RSS-Feeds zu übermitteln: in klassischer Ticker-Version oder in Langversion. Bei der ersten Variante erhält der Abonnent nur einen Ausschnitt eures Textes und muss auf den Blog gehen, um den Rest lesen zu können. Bei der zweiten Variante wird der gesamte Beitrag übermittelt. Macht euch einfach Gedanken, was euch am besten gefällt. Ich will das hier nicht weiter bewerten, aber euch zumindest einen Lesetipp mit auf den Weg geben.

Was muss ich tun, um RSS-Feeds in meinem Blog zu nutzen?

Eigentlich gar nichts. Denn eure Blogsoftware bringt bereits alles mit. Aber natürlich sind Optimierungen möglich. Mich interessiert beispielsweise, wie viele Abonnenten ich habe. Außerdem will ich meine Feeds optisch aufwerten. Dafür gibt es beispielsweise den Feedburner von Google. Diesen werde ich euch an anderer Stelle in diesem Blog vorstellen. Darüber hinaus solltet ihr es euren Abonnenten möglichst leicht machen, euren Feed mitzunehmen. Dafür bindet ihr einen gut sichtbaren Button an prominenter Stelle ein. Fertig!

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